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Beteigeuze Sohn Odins - Administrator

Anmeldedatum: 01.04.2010 Beiträge: 258 Wohnort: Wiesbaden
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Verfasst am: Fr 02 Apr, 2010 04:01 Titel: Lord George Gordon Byron (1788 bis 1824) |
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Endlich das erste Werk vom King Of Romantic
Wie auch bei Poe poste ich immer zuerst die vorzuziehende englische Originalversion, dann die deutsche.
She walks in beauty
She walks in beauty, like the night
Of cloudless climes and starry skies
And all that´s best of dark and bright
Meet in her aspect and her eyes:
Thus mellowed to that tender light
Which heaven to gaudy day denies.
One shade the more, one ray the less,
Had half impaired the nameless grace
Which waves in every raven tress,
Or softly lightens o´er her face;
Where thoughts serenely sweet express
How pure, how dear their dwelling-place.
And on that cheek, and o´er that brow,
So soft, so calm, yet eloquent,
The smiles that win, the tints that glow,
But tell of days in goodness spent,
A mind at peace with all below,
A heart whose love is innocent.
In ihrer Schönheit wandelt sie
In ihrer Schönheit wandelt sie
Wie wolkenlose Sternennacht;
Vermählt auf ihrem Antlitz sieh
Des Dunkels Reiz, des Lichtes Pracht:
Der Dämm’rung zarte Harmonie,
Die hinstirbt, wenn der Tag erwacht.
Kein Licht zuviel, kein Schatten fehlt –
Sonst wär's die tiefe Anmut nicht,
Die jede Rabenlocke strählt
Und sanft verklärt ihr Angesicht,
Wo hold und hell die Seel erzählt
Von lieben Träumen, rein und licht.
O diese Wang’, o diese Brau’n,
Wie sanft, wie still, und doch beredt,
Was wir in ihrem Lächeln schau’n!
Ein frommes Wirken früh und spät,
Ein Herz voll Frieden und Vertrau’n,
Und Lieb, unschuldig wie Gebet.
– Lord George Gordon Byron – _________________ Aufgefordert, in aller Kürze den Begriff Kunst zu definieren,
könnte ich ihn nur bezeichnen als die Reproduktion dessen,
was unsere Sinne durch den Schleier der Seele von der Natur wahrnehmen.
- Edgar Allan Poe - |
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Beteigeuze Sohn Odins - Administrator

Anmeldedatum: 01.04.2010 Beiträge: 258 Wohnort: Wiesbaden
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Verfasst am: Fr 02 Apr, 2010 04:01 Titel: |
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Das nächste Werk. Wie gehabt, erst die englische, dann die deutsche Version.
My Soul Is Dark
My soul is dark - Oh! quickly string
The harp I yet can brook to hear;
And let thy gentle fingers fling
Its melting murmur o’er mine ear.
If in this heart a hope be dear,
That sound shall charm it forth again:
If in these eyes there lurk a tear,
‘T will flow, and cease to burn my brain.
But bid the strain be wild and deep,
Nor let thy notes of joy be first:
I tell thee, minstrel, I must weep,
Or else this heavy heart will burst;
For it had been by sorrow nursed,
And ached in sleepless silence long;
And now ‘tis doomed to know the worst,
And break at once – or yield to song.
In mir ist Nacht
In mir ist Nacht – oh, schnell besaite
die Harfe, die den Gram bezwingt;
erweckt von leisen Fingern, gleite
der Schall, der süß und schmelzend klingt.
Wenn noch dies Herz nach Hoffnung ringt,
dein Zauberton lässt sie erblühn;
wenn Träne noch im Aug entspringt,
sie fließt, anstatt im Hirn zu glühn.
Wild sei und tief der Töne Fluss,
kein Lied, von Glück und Lust verklärt:
ich sag dir, dass ich weinen muss,
sonst springt dies Herz von Qual verzehrt;
denn sieh, es ward von Gram genährt,
schlaflos und schweigend kämpft‘ es lang;
nun hat es seinen Kelch geleert,
und bricht – oh, schmelz es im Gesang!
- Lord Byron - _________________ Aufgefordert, in aller Kürze den Begriff Kunst zu definieren,
könnte ich ihn nur bezeichnen als die Reproduktion dessen,
was unsere Sinne durch den Schleier der Seele von der Natur wahrnehmen.
- Edgar Allan Poe - |
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Beteigeuze Sohn Odins - Administrator

Anmeldedatum: 01.04.2010 Beiträge: 258 Wohnort: Wiesbaden
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Verfasst am: Sa 11 Jun, 2011 13:46 Titel: |
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Zuerst im Original, dann die deutsche Version:
The Cornelian
No specious splendour of this stone,
Endears it to my memory ever;
With lustre only once it shone,
and blushes modest as the giver.
Some who can sneer of friendship's ties,
Have for my weakness oft reprov'd me,
Yet still the simple gift I prize,
For I am sure, the giver lov'd me.
He offer'd it with downcast look,
As fearful that I might refuse it,
I told him when the gift I took,
My only fear should be to lose it.
This pledge attentively I view'd,
And sparkling as I held it near,
Methought one drop the stone bedew'd,
And ever since I've lov'd a tear.
Still to adorn his humble youth,
Nor wealth nor birth their treasures yield,
But he who seeks the flowers of truth,
Must quit the garden for the field.
'Tis not the plant uprear'd in sloth,
Which beauty shews, and sheds perfume;
The flowers which yield the most of both
In nature's wild luxuriance bloom.
Had Fortune aided Nature's care,
For once forgetting to be blind,
His would have been an ample share,
If well proportioned to his mind.
But had the Goddess clearly seen,
His form had fixed her fickle breast,
Her countless hoards would his have been,
And none remain'd to give the rest.
– Lord Byron –
Der Karneol
Der Glanz ist’s nicht, was diesen Stein
so teuer mir gemacht für immer;
dem Geber gleich will er allein
erröten in bescheidnem Schimmer.
Ob auch, wer keine Freundschaft ehrt,
mit bittrem Spott mich oft betrübte,
blieb stets doch das Geschenk mir wert:
Ich weiß, dass mich der Geber liebte.
Er bot es mir, den Blick gesenkt,
aus Furcht, ich schlag es aus; da sagt ich:
Nicht zu verlieren, was geschenkt
von ihm, nur darauf sei bedacht ich.
Aufmerksam ward dies Pfand beschaut,
da schien’s, als ob sein Schimmer wäre
von einem Tropfen sanft betaut –
seit damals lieb ich eine Zähre.
Nicht Macht noch Reichtum dienstbereit
ihm ihre Schätze offenbarten;
doch wen der Wahrheit Blüte freut,
such auf den Aun sie, nicht im Garten.
Die Pflanze, die zu üppig schoßt,
muss sich an Schein und Duft bescheiden,
derweil, die in der Wildnis sprosst,
am reichsten stets an jenen beiden.
Und hätte Glück sich der Natur
Sorgfalt geeint und so vergessen
sein blindes Walten einmal nur,
dann hätt er jedes Gut besessen.
Ja, hätte einmal klar gesehn
die Göttin nur, dann ward beschieden
ihm jeder Schatz, weil er so schön,
und niemand sonst beglückt hienieden.
– Lord Byron – _________________ Aufgefordert, in aller Kürze den Begriff Kunst zu definieren,
könnte ich ihn nur bezeichnen als die Reproduktion dessen,
was unsere Sinne durch den Schleier der Seele von der Natur wahrnehmen.
- Edgar Allan Poe - |
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